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Tandemsprung

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tandemNach dem Absprung aus 3.000 bis 4.000 Metern Höhe erfolgen etwa 50 Sekunden Flug im freien Fall bis in 1.500 Metern über der Erde der Fallschirm geöffnet wird. Passagier und Tandempilot schweben dann noch 5 Minuten dem Landeplatz entgegen, um dort zielgenau zu landen. Tausende von Menschen haben in den vergangenen Jahren auf diese Weise ihre erste und unvergessliche Erfahrung mit dem Fallschirmsport gemacht. Tandemspringen wurde damit zu einem sprichwörtlichen Erlebnis für "jung und alt". Bereits ab einem Alter von 10 Jahren können Tandemsprünge durchgeführt werden. Eine besondere Genehmigung ist hierfür nicht erforderlich. Um die Sache so sicher wie möglich zu machen, sollten Passagiere nicht schwerer als 90 kg sein. Wer über diesem Richtwert liegt, findet im Gespräch mit dem jeweiligen Tandemsprung-Anbieter vielleicht dennoch eine Möglichkeit, auch hier eine Ausnahme zuzulassen, sofern die Sicherheit für den Passagier und den Tandemmaster davon nicht beeinträchtigt sind.

 

Klassische Ausbildung

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ausbildungWährend der Automatikschulung werden die Sprünge aus Höhen zwischen 1.000 bis 1.500 Metern durchgeführt. Der Springer ist dabei mit seinem Fallschirm durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Beim Verlassen des Flugzeuges streckt sich die Leine und zieht den Fallschirm aus seiner Verpackung. Der Öffnungsvorgang des Schirmes ist damit eingeleitet. Die Verbindung zwischen Springer und Flugzeug wird getrennt, sobald sich der Fallschirm mit Luft zu füllen beginnt. Der Springer hängt dann sofort an der geöffneten Fallschirmkappe. Die Sprünge mit automatischer Auslösung dienen dem Erlernen einer korrekten Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom. Bevor der Springer ohne Aufziehleine springen darf und die Öffnung seines Schirmes selbst per Hand auslöst, muss er mindestens sechs automatische Sprünge erfolgreich absolviert haben. Wurde dabei das eigenständige Ziehen des Aufziehgriffes demonstriert, kann er mit der Freifallausbildung fortsetzen.

 

Freifallausbildung

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formationBeim ersten Sprung fällt der Springer eine bis drei Sekunden frei bevor er selbständig den Fallschirm öffnet. Mit zunehmender Sicherheit und Erfahrung wird die Absprunghöhe bis auf 4.000 Meter gesteigert, die Freifallzeit auf bis zu 60 Sekunden erhöht. Während der einzelnen Ausbildungssprünge erlernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen. Das Erreichen dieses Ziels und die dafür erforderliche Sprunganzahl sind individuell sehr unterschiedlich. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind erforderlich, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt.

  • Mindestalter 14 Jahre
  • Bei Minderjährigen die amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters
  • Tauglichkeitsattest eines Sport- oder Hausarztes
  • Lichtbildausweis (Personalausweis o. Reisepass)
  • Nachweis über Teilnahme an 1.-Hilfe-Kurs
  • 2 Passbilder
 

Stilspringen

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Das Figurenspringen ist die älteste Freifalldisziplin im Fallschirmsport und bezieht sich auf elementare Fähigkeiten des individuellen Fallschirmspringens. Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit einen festgelegten Ablauf verschiedener Figuren in Form von Drehungen und Salti so exakt und fehlerfrei wie möglich zu durchlaufen. Um hier zur Perfektion zu gelangen ist ein hohes Maß an Körperbeherrschung und Selbstdisziplin erforderlich. Wegen der strengen Vorgaben und sich stets wiederholenden Abläufe wird das Figurenspringen vor allem von militärischen Fallschirmsportlern noch intensiv betrieben. Jüngere Springer ziehen die kreativere Weiterentwicklung des Freestyle vor.

 

Freestyle

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Freestyle findet seinen Ursprung im klassischen Figurenspringen. Körperbeherrschung und Disziplin sind auch hier die Grundvoraussetzungen. Statt strikter Vorgaben verfügen Freestylisten allerdings über eine große Bandbreite unterschiedlichster Manöver und Ausdrucksformen. Sie verleihen dieser Disziplin ein spielerisches und ästhetisches Element. Bei Wettbewerben werden Kür- und Pflichtübungen bewertet. Ein mitspringender Kameraflieger zeichnet die Leistungen des Springers dabei mit Video auf.

 

Zielspringen

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zielspringenSeit den ersten Fallschirmsprüngen konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Springer darauf, sobald sie am geöffneten Schirm hängen, den von ihn gewünschten Landeplatz anzusteuern und dort sicher zu landen. Aus dieser reinen Notwendigkeit heraus entwickelte sich das Zielspringen als älteste und ursprünglichste Fallschirmsportdisziplin, in der die Aktiven begannen, ihre Fähigkeiten untereinander zu messen. Mit fortschreitender Technik wurde die Kontrolle und Manövrierfähigkeit von Fallschirmen besser und damit auch das Erreichen bestimmter Zielflächen immer einfacher. Gleichzeitig wuchs der Ehrgeiz der Springer immer kleinere Landeflächen anzuvisieren. Bei Wettkämpfen liegt der Durchmesser einer Zielscheibe, der sogenannten "Nullscheibe", inzwischen bei 3 cm. Die sichere und präzise Handhabung des Fallschirms ist für solche Leistungen natürlich unabdingbare Voraussetzung, ebenso wie ein gutes Auge und Nervenstärke. Bis es zu einer solchen Präzision kommt, sind zahlreiche Trainingssprünge erforderlich. Spitzensportlern gelingt es jedoch regelmäßig dieses kleine Ziel punktgenau zu treffen.

 

Freifallformation

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Das Freifall-Formationsspringen ist die verbreitetste und beliebteste Disziplin innerhalb des Fallschirmsports. Viele Springer beginnen damit bereits kurz nach ihrer grundlegenden Freifallausbildung. Anfangs wird dabei zunächst nur mit einem Partner gesprungen und geübt. Bei Geschwindigkeiten um 200 km/h werden durch bestimmte Griffe an Armen und Beinen der Mitspringer die unterschiedlichsten Formationen gebildet. Die Möglichkeiten dabei sind zahlreich, der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die größten Formationen bisher wurden von mehr als 300 Springern im freien Fall gebildet. Über den reinen Spaß hinaus, den freien Fall mit anderen Springern gemeinsam zu erleben, haben die Formationsspringer hochkarätige Wettkampfdisziplinen entwickelt. Das Ziel ist dabei, möglichst viele verschiedene Formationen innerhalb eines Sprunges zu fliegen. In Wettbewerben messen sich im allgemeinen 4er bzw. 8er Teams untereinander. Der Leistungsstand hat dabei bemerkenswerte Dimensionen erreicht. Sehr guten 4er-Teams gelingt es zum Beispiel innerhalb von 35 Sekunden über 30 verschiedene Formationen zu bilden, bevor sie danach ihren Fallschirm öffnen.

 

Freefly

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freefly»Freeflying oder Headdown« ist die jüngste und radikalste Disziplin im Fallschirmsport. Aus dem »Freestyle« hervorgegangen, gibt es hier kaum Konventionen. Der Begriff »stabile Körperhaltung« wurde gegen »kontrollierte Körperhaltung« eingetauscht. Das besondere Merkmal ist die »Headdown«-Position. Die Springer fliegen quasi im »Kopfstand« und erreichen dabei Geschwindigkeiten bis zu 300km/h (zum Vergleich, bei normalen Formationssprüngen werden Geschwindigkeiten bis zu 200km/h erreicht). Außer der Geschwindigkeit zeichnen sich »Freeflyer« vor allem durch die vollkommene Ausnutzung aller drei Dimensionen im »Freien Fall« aus.Freefly ist die jüngste Disziplin im Fallschirmsport. Erlaubt ist, was gefällt und Spaß macht. Wesentlich ist, dass abweichend von der klassischen Bauchlage in Grüppchen ab 3 Springern auch im Kopfstand oder jeder erdenklichen anderen Körperlage im Freifall geflogen wird und dabei (fast) jeder seine eigene Helmvideo-Kamera dabei hat.

 

Skysurfen

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Das Skysurfen gehört zu den extremen und spektakulärsten Formen des Fallschirmspringens. Die Verwendung eines speziell konstruierten Brettes, das durch eine Spezialbindung fest mit den Füßen verbunden ist und auf dem der Springer im freien Fall die verschiedensten Bewegungen vollziehen kann, erfordert besondere Erfahrung und Umsicht. Obwohl sich das Skysurfen erst seit kurzer Zeit auch als Fallschirmsportdisziplin etabliert hat, gibt es dort bereits internationale Wettbewerbe. Auf Grund der hohen Spezialisierung erfährt die von Anfang an kleine Zahl an Skysurfern nur sehr langsam Zuwachs.

 
 

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Last: 09.09.2017 20:49.